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Naturfotografie, Macroaufnahmen

by Tino Eberl

Weitere Aufnahmen finden Sie auf der Website www.posterbrise.de, die sich mit Ideen zur visuellen Raumgestaltung beschäftigt. Dort können Sie diese Tieraufnahmen als Poster bestellen.



Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeseli)

Diese Beißschrecke erreicht eine Körpergröße von 14 - 18 mm. Sie besitzt eine hellbraune oder grüne Grundfarbe. Sie weist an den dunklen Seitenlappen des Halsschildes eine breite gelbweiße oder hellgrüne Umsäumung und oberhalb der Augen schwarze Längsstreifen am Kopf auf. Die bräunlichen, manchmal grün gestreiften Flügel bedecken etwa den halben Hinterleib.

Die von Anfang Juli ausgewachsenen Roesels Beißschrecken gehören zu den häufigsten einheimischen Laubheuschrecken. Sie kommen in ganz Deutschland auf feuchtem und trockenem Grasland, Waldwiesen, Feldrainen und Heiden vor und fressen Gräser und vereinzelt kleine Insekten.



Weibchen des Gemeinen Grashüpfers

Gehört zu den häufigsten einheimischen Heuschrecken. Diese Art ist in Deutschland bis in hohe Lagen weit verbreitet und lebt vorwiegend auf mäßig feuchten, aber auch trockenen Wiesen und an Wegrändern.

Ab Ende März, je nach Witterung, beginnen die Larven der meisten Grashüpferarten zu schlüpfen, die dann bis zum Juli ausgewachsen sind.

Die meisten Heuschrecken sind stark biotopabhängig. Bereits kleine Veränderungen können zum gebietsweisen Aussterben führen. Von den etwa 80 in Deutschland heimischen Arten sind mindestens 40 % gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Die seit einigen Jahrzehnten durch den Menschen vorgenommenen Landschaftsveränderungen erscheinen zwar langsam oder werden kaum bemerkt, vollziehen sich für die Tiere aber soschnell, daß diesen eine Anpassung nicht möglich ist.



Blattläuse


Krabbenspinne


Libellen (Odonatoptera)

Von den weltweit ca. 4500 Libellenarten leben ungefähr 80 in Mitteleuropa. Diese phaszinierenden Raubinsekten weisen kräftige Beißwerkzeuge und auffallend große Facettenaugen an ihrem beweglichen Kopf, jedoch nur kurze unscheinbare Fühler, auf. Sie besitzen einen langgestreckten und meist schlanken Hinterleib, der oft bunt gezeichnet ist. Die vier großen und überwiegend durchsichtigen Flügel, die getrennt arbeiten, verleihen den Libellen ein bemerkenswertes Flugvermögen.

Ihr Lebensraum erstreckt sich an Tümpeln, Teichen und Ufern kleiner Seen und Flüsse mit Pflanzenbewuchs, in denen ihre Larven räuberisch über eine Entwicklungsdauer zwischen 1 und 3 Jahren heranwachsen. Nach bis zu 15 Häutungen schlüpfen außerhalb des Wassers aus den Larven die voll entwickelten Insekten.


Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus = Aranea diadema)

Verbreitungsgebiet: Europa, Asien, Nordamerika, Grönland
Aussehen: hellbraun bis dunkelbraun, schwarzbraun, "Kreuz" verschieden ausgeprägt - manchmal nur Längsstreifen
Weibchen: 13 - 17 mm, deutlich größerer Hinterleib
Männchen: 6 - 7 - 10 mm
Lebensdauer: 2 Jahre

Die Jungspinnen schlüpfen im Mai gleichzeitig aus den in einem Kokon befindlichen Eiern und bleiben eine Woche gemeinsam. Danach beginnen sie ein Einzelleben mit anfangs nur 2,5 cm großen Netzen. Sie erreichen im Herbst eine Größe von 4 mm und überwintern unter Blättern, Rinde o. ä.

Von September bis Oktober des zweiten Jahres legen sie im Gras in einen halbkugelförmigen Kokon hellgelbe Eier ab, danach stirbt das Weibchen.



Familie der Springspinnen (Salticidae)

Die Augen sind in drei Reihen angeordnet, wobei die vorderen vier Augen dicht nebeneinander stehen (zwei große Mittelaugen, mit einer großen Brennweite (Teleobjektivwirkung) und zwei kleinere Seitenaugen), die mittlere und hintere Augenreihe je zwei Seitenaugen und je ein hinteres Auge etwa in Größe der Vorderaugen haben.

Der Beutefang erfolgt im Sprung. Sie leben an Waldrändern und Waldwegen im Gras und auf niederen Pflanzen. Bei der Paarung trägt das Weibchen das Männchen stundenlang auf dem Rücken, wobei der Kopf des Männchens nach hinten zeigt. Trotz der Last kann das Weibchen weite Sprünge durchführen.



Wolfsspinne mit Jungen

Bauen keine Nester sondern leben auf dem Waldboden, Feldern, Wegen, Wiesen und Grabenrändern. Wolfsspinnen sind freijagende Räuber.

Das Weibchen trägt den Kokon mit sich umher und verteidigt ihn gegen Angreifer. Die Jungen steigen nach dem Schlüpfen bis zu ersten Häutung auf den Hinterleib der Mutter.


Rüsselkäfer (Rhynchophora)

Besitzen einen nach vorn verlängerten rüsselartigen Kopf, knieförmig gebrochene, am Rüssel entspingende Fühler und kurze beißende Mundteile an der Rüsselspitze.


Schwebfliege (Episyrphus balteatus)

Der Hinterleib der Schwebfliegen ist vielfach wespenartig schwarz und gelb gefärbt. Sie haben die Fähigkeit, längere Zeit am gleichen Platz in der Luft schweben zu können. In Mitteleuropa kommen ca. 300 Arten vor, von denen einige bereits von Februar bis in den November fliegen. Schwebfliegen gehören zu den Zweiflüglern (lat.: Diptera); sie weisen eine hohe ökologische Toleranz auf und zeichnen sich durch ein allgemein häufiges Vorkommen aus. Sie leben hauptsächlich in Wälder, Parklandschaften, Gärten und auf Wiesen.

Besonders die Larven der Schwebfliegen haben große ökologische Bedeutung. Durch ihr häufiges Vorkommen, ihre lange Aktivitätsperiode und ihre Gefräßigkeit sind sie neben Marienkäfern und Florfliegen die besten Blattlausvertilgern unserer heimischen Fauna. Während der achttägigen Entwicklungsdauer der Larve der Episyrphus balteatus verspeist sie ca. 350 Blattläuse.

Darüber hinaus gelten von den Zweiflüglern die Schwebfliegen als wichtigste Bestäuber von Obstbäumen, Beerensträuchern, Gemüsepflanzen, Feldfrüchten, Blumen und Wildpflanzen.



Weißes C (Polygonia c-album)

Spannweite: 44 - 50 mm; auf der Unterseite der Hinterflügel befindet sich ein weißes C-förmiges Zeichen; lebt vorwiegend an Waldrändern und Blößen sowie in Gebirgstälern, an Auwäldern; die Raupe lebt auf Stachelbeere, Rote- und Schwarze Johannisbeere, Bergulme, Salweide, Haselnuß, Brennessel, Hopfen und Geißblatt

Die Schmetterlinge gehören zu den Insekten. Vom gesamten Erdball sind bisher etwa 120 000 Schmetterlingsarten entdeckt, beschrieben und benannt worden. Die Verbreitung der Schmetterling auf der Erde entspricht ungefähr dem Vorkommen der Pflanzenwelt. Die Falter bevorzugen Sonne, Wärme und eine mannigfaltige, blütenreiche Vegetation. Deshalb ist die weitaus höchste Artenzahl in den tropischen und subtropischen Gebieten zu finden. In Mitteleuropa leben rund 3200 Schmetterlingsarten.


Wanze

 


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